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If this is the end of the line,
you ain't gonna hear me cryin'
- it's been a damn good run

Chris Jones



Bericht vom Benefizkonzert

bluenote e.V. veranstaltete ein
(Bericht beim Klicken auf das Poster)

Benefiz Konzert

am Montag, den 3. Oktober 2005 um 18.00 Uhr

in der Lindenhalle in Wolfenbüttel


In Memoriam
Concert for Chris Jones


Am Dienstag, den 13. September verstarb unser Freund und Vereinsmitglied
Chris Jones
im Krankenhaus in Northeim. Er litt an Lymphdrüsenkrebs und hat diese schwere Krankheit nicht überlebt. Wir verlieren einen guten Freund und die Welt einen der exzellentesten Gitarristen und Songschreiber. Er hinterläßt eine Lücke, die nicht zu schließen ist.

Wir werden sein Andenken in Ehren bewahren.


Viele Freunde und Musiker werden dabei sein:
Steve Baker hat schon zugesagt, ebenso Abi Wallenstein, Georg Schröter, Marc Breitfelder, Dale King, Mario Franke, Klaus Bergmann, Billy Costello, Roland Skull, die Band "It´s M.E." und viele andere.

Ein wirklich außergewöhnlicher Abend mit außergewöhnlichen Musikern,
die auf der Bühne stehen, um mit ihrer Musik
Chris Jones
ein letztes Mal die Ehre zu erweisen.



Kartenvorverkauf :



KartenForum im Forum
und bei der Tourist Info auf dem Stadtmarkt in Wolfenbüttel

Kontaktadressen :
Horst Krups, Tel.:05331/45384, E-Mail: bluenote-wf@web.de Mobil: 0160/6117718
Norbert Krups, Tel.:0171/6302470, E-Mail: Nkrups@gmx.de



Chris Jones hatte, wie viele selbstständige Musiker, keine Krankenversicherung und konnte die sehr hohen Kosten für die Therapie und den Krankenhausaufenthalt nicht bezahlen. Aus diesem Grund hatte er über sein Plattenlabel
Stockfish Records
einen Spendenaufruf gestartet. Stockfish Records hat ein Spendenkonto eingerichtet :

Kto.Nr. 12211, Kreis-Sparkasse Northeim, BLZ 262 500 01, Inh. Evelyn Pauler, Stichwort Chris Jones,
(IBAN DE27262500010000012211, BIC NOLADE21NOM


Auf dieses Spendenkonto soll der Erlös des Benfiz - Konzertes gespendet werden.

Horst Krups
1. Vorsitzender bluenote e.V.






Chris Jones 2005

Chris Jones wurde am 11. November 1958 in Reno, Nevada geboren. Im Alter von 5 Jahren fing er an, Gitarre zu spielen, und schon drei Jahre später hatte er sich entschieden, professioneller Musiker zu werden. Seine frühen Vorbilder waren Bob Dylan, Peter, Paul & Mary und Mason Williams. Mit 11 Jahren wurde Chris am Peabody Konservatorium für Musik in Baltimore, Maryland, in ein Programm für außergewöhnlich begabte Kinder aufgenommen. Hier entdeckte er Johann Sebastian Bach und wurde 1972 vom dortigen Gremium für sein Stück „Sonata in D“ (eine Homage an sein barockes Vorbild) zum „Jungkomponisten des Jahres“ gewählt.

Kieran Halpin & Chris Jones


Bald danach entdeckte er Robert Johnson, James Taylor und Little Feat. Gemischt mit Ry Cooder, einer Prise Leadbelly, etwas Bruce Hornsby und abgeschmeckt mit einem Portion Bonnie Raitt, hatte Chris einen musikalischen Cocktail gefunden, der ihm ganz eigen war. Ohne jede Gefahr auf einen Kater, aber prickelnd mit Originalität und einem einfühlenden Geschmack für jeden Song.

Chris Jones


1976 ging Chris zur U.S. Armee und wurde für drei Jahre in Wiesbaden in Deutschland stationiert. Während dieser Zeit hatte er seine Nase schon in die Folk-Szene Deutschlands gesteckt, und er entschied sich hierzubleiben. Auf Tour mit dem englischen Singer/Songwriter Jon Strong konnte er sich dann entgültig etablieren. Sein Talent als Begleitmusiker wurde schnell in den Musikerkreisen bekannt und führte zu vielen Tourneen und Studio-Aufnahmen mit so unterschiedlichen Musikern wie z.B. SARA K., KIERAN HALPIN, GERALDINE MACGOWAN (EX-OISIN), DAVID MUNYON, REINHARD MEY, HANNES WADER, ALLEN TAYLOR und MIKE SILVER.

Chris Jones


Chris' Repertoire schloß alles von traditionell irischer Musik über Blues, Barock, Country bis hin zum besten Rock‘n‘Roll mit ein. Chris energiegeladene Art zu spielen und die metallenen Fingerpicks, die er verwendete, lassen einen Sound entstehen, den viele von einer akustischen Gitarre nicht für möglich gehalten hätten. So hinterläßt er nicht nur beim erstaunten Publikum seine Spuren, sondern auch auf seiner handgefertigten LAKEWOOD Gitarren.

Lakewood M 14


MARTIN SELIGER, der diese meisterhaften Instrumente baut, hat ihn schon öfter unter Tränen des Gitarrenmordes bezichtigt.

Billy Costello & Chris Jones

Und obwohl für Chris die akustische Gitarre die „Waffe seiner Wahl“ war, spielte er auch die elektrische mit viel Erfolg. Der große, cremig-warme Klang, den er mit der Slide hervozaubert, gab seinem geschmackvollen Spiel eine weitere Facette.In fast 20 Jahren „on the road“, live und in zahlreichen Studio Aufnahmen, hatte sich Chris einen Namen als einer der besten „guitar pickers“ in Europa gemacht. Zusätzlich zu seiner hervorragenden Arbeit als Begleitmusiker schrieb er Filmmusiken wie z.B. für SÖNKE WORTMANNS Film „MR BLUESMAN“, für den auch die Blueslegende B.B.KING selbst zur Gitarre griff.

Filmplakat Mr. Bluesman

Chris gab Gitarren Workshops, spielte mit der SUNNYLAND BLUESBAND

Sunnyland Bluesband

und er hatte es geschafft, sich einen Platz in der Blues Szene zu erobern. In der Duo-Formation mit STEVE BAKER, einem der führenden Blues-Mundharmonika-Spielern Europas, fand neben seinem excellenten Gitarrenspiel endlich auch sein Talent als Leadsänger seinen Ausdruck. Und obwohl nicht alle Stücke eigene Titel sind, scheinen sie doch alle wie maßgeschneidert zu sein für Chris einmaligen Stil.

Chris Jones hat ein hoch gelobtes Solo-Album herausgebracht, "Roadhouses and Automobiles", das beweist, dass er nicht bloß ein hervorragender Gitarrist, sondern ebenso ein talentierter Singer/Songwriter des Blues war.

neueste Chris Jones CD
Hörbeispiele auf der Chris Jones Homepage (mp3)



Erschienen ist das Album auf dem renommierten Stockfisch-Label,

Stockfisch Records


bekannt für pure Gitarrenmusik aus der Blues-, Folk- und Countryrichtung.


Kritikermeinungen

"...das Konzert (beim European Harp Festival) mit dem phänomenalen akustischen Gitarristen Chris Jones war einer der Höhepunkte des Abends." Trossinger Wochenblatt

"In kleinen Besetzungen ist er am besten...sein Gesang ist reiner Genuß." Marburger Express

"Sein exstatisches Gitarrenspiel und seine rauchige Whiskey-Stimme gewinnen mehr und mehr Fans." Röhn-Saale-Post

"Er ist vielleicht nicht so bekannt wie Ry Cooder, aber keinen Deut schlechter." Darmstädter Echo


Chris Jones ist am Dienstag, dem 13. September 2005, im Northeimer Albert-Schweitzer-Krankenhaus an den Folgen einer schweren Krebserkrankung gestorben.





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