


If this is the end of the line,
you ain't gonna hear me cryin'
- it's been a damn good run

Ein Jahr ist es nun her, dass unser Vereinskollege und guter
Freund Chris Jones gestorben ist. Ihm zu Ehren hatten wir im
letzten Jahr ein großes Memorial - Concert in ganz kurzer
Zeit organisiert und veranstaltet. Viele Freunde und Wegbegleiter
von Chris waren damals in der Lindenhalle (Bericht).
Bei diesem aussergewöhnlichen Konzert ist die Idee geboren
worden, jedes Jahr an Chris Jones zu erinnern und ein kleines
Festival zu organisieren. Und viele, viele haben zugesagt an
diesem Abend zu spielen.
Es soll ein Abend sein mit Freunden, die einen Freund ehren und
dazu beitragen, dass der Mensch und Musiker Chris Jones und seine
Musik nicht vergessen wird.


Auf der bluenote - Bühne :


Steve Baker ist einer der bedeutendesten Harpspieler unserer Zeit
und ist aus der heutigen Mundharmonikaszene nicht mehr
wegzudenken.
Er stammt aus London und lebt heute in der Nähe von Hamburg.
Nach Deutschland kam Steve in den späten 70er Jahre mit der
legendären Jugband "Have Mercy", zusammen mit Henry Heggen
und Dick Bird.
Seit über 30 Jahren spielt er als Vollprofi Mundharmonika
und hat während dieser Zeit einen beneidenswerten Ruf als
Innovator und Pionier auf diesem unterschätzten Instrument
erarbeitet.
Seine ausdrucksvolle und lyrische Spielweise verkommt nie zum
Selbstzweck, sondern ist stets im Dienst der Musik, die er gerade
spielt. Mit ausgefeilten und rhythmisch geprägten
Melodiebögen vermittelt er emotionelle Intensität und
Gefühlsstärke, die ihre Würzel in einer
überzeugenden und souveränen Musikalität haben und
auf der Blues Harp ganz selten zu hören sind.
"Gänsehaut" ist ein Wort, das oft damit in Verbindung
gebracht wurde. Nicht zuletzt deshalb gilt Steve als einer der
Erneuerer dieses Instruments in Europa und einer seiner
führenden Exponenten weltweit. Sein einzigartiger und
unverwechselbarer Stil verbindet Elemente aus der Bluestradition
mit Country, Folk, Funk, Soul und Jazz zu eine eigenwillige und
aufregende Mischung, die gewöhnliche stilistische Grenzen
sprengt, ohne aufgesetzt oder hergekünstelt zu wirken.
Steve ist ein alter Freund und langjähriger Weggefährte
von Chris Jones.


Der virtuoser Gitarrenpicker DICK BIRD stammt auch aus London und
ist einer der führenden europäischen Spezialisten
für Country Blues und Slide. Wie kaum ein anderer vereint er
Präzision, Energie und Gefühl in seinem meisterlichen
Fingerpicking-Stil, der einen breiten stilistischen Bogen von
Ragtime bis Rhythm & Blues spannt und auch modernere
Einflüße einbezieht. Wie Steve gilt auch Dick als Pate
für zahlreichen Nachwuchsspieler. Neben seinen
Fähigkeiten als Instrumentalist ist er außerdem ein
exzellenter Sänger und Entertainer, mit einer
ausdrucksvollen bluesigen Stimme sowie einer
Bühnenpräsenz, die die Aufmerksamkeit des Publikums
sofort auf sich zieht.


Der 1964 geborene Pianist hatte bereits 1969 seinen ersten
Auftritt bei "Jugend Musiziert" Nach seiner klassischen
Ausbildung ging er bei der Fa. Schimmel in Braunschweig in die
Lehre, und machte noch eine Ausbildung als Klavierbauer. Doch die
Besessenheit zu Spielen siegte... Es folgten Engagements als
Hotel und Bar- Pianist. Zahlreiche Firmen und Privatpersonen
buchten Georg Schroeter daraufhin für Jubiläen, Feste
oder sonstige Anlässe. ...Doch es galt auf die
Konzertbühnen zu gelangen. Georg Schroeter eroberte
zunächst in diversen Formationen die Bühnen kleiner
Musikclubs und Kneipen. Blues und Boogie Woogie wurden seine
Leidenschaft. Für ihn war es immer wichtig, sich von
möglichst unterschiedlichen Musikstielen und Musikern
inspirieren zu lassen. Immer wieder zog es ihn auch zu Konzerten
von anderen, schon bekannteren "Kollegen", und so kam es, das er
hin und wieder eingeladen wurde mitzuspielen. So lernte er viele
Musiker kennen, mit denen er heute noch zusammenspielt.


Marc Breitfelder: zählt mit zu den besten
Mundharmonikaspielern der Welt!
Er ist Schüler von Steve Baker.
Er ist :
Vizeweltmeister im Bereich Country & Folk (Hohner
Weltmeisterschaft`93)
Sonderförderpreis beim "John Lennon talent Award’ 95"
präsentiert von Radio Schleswig Holstein und der Itzehoher
Versicherung.
Ehrenmitglied der "Lowcountry Blues Society Charlston" South
Carolina U.S.A
Die Bands und Musiker aufzuzählen mit denen Marc Breitfelder
schon auf der Bühne stand würde den Rahmen dieses Infos
sprengen !!!


Der Großvater war Trompeter im Regiment des ersten
Weltkrieges, seine Mutter spielt Klavier, Geige und Cello, sein
Vater Klavier und Mundharmonika. Jeden ersten Sonntag im Monat
finden Hauskonzerte mit klassischer Musik statt. In diesem Umfeld
aufgewachsen, kommt er schon früh mit Musik in
Berührung. Mit sechs Jahren bringt ihm seine Mutter das
Klavierspielen bei.
Obwohl musikalisch immer in Bewegung, rückt die Musik mehr
in den Hintergrund, als er – um sich seinen Lebensunterhalt
zu verdienen – anfängt, im Weinbau zu arbeiten.
„Während dieser Zeit, begann ich wirklich zu
verstehen, was Blues ist“, kommentiert er mit feiner
Selbstironie diesen Lebensabschnitt.
Anfang der Neunziger dann nimmt er mit seiner Band wieder
vermehrt Auftritte an und beginnt nunmehr, konsequent an einem
Solo – Programm zu arbeiten, was ihm ganz und gar zur
Herzensangelegenheit wird. Er geht zurück zu seinen
musikalischen Wurzeln, dem frühen Country-Blues der 20 er
und 30 er Jahre sowie der Zeit des Folk-Revivals, Anfang der
Sechziger. Hierfür entdeckt er die akustische Gitarre, ihren
warmen, natürlichen Klang und ihre vielfältigen
Ausdrucksmöglichkeiten. Er widmet sich vermehrt dem
Fingerpicking und dem Slide –Guitar - Spiel, experimentiert
mit verschiedenen Formen des Flatpicking als auch mit percussiven
Spieltechniken wie Slap – und – Pounding-Style. Oft
setzt er eine Blues-Harp ein, die er gleichzeitig im Rack spielt.
Seine Einflüsse sind vor allem, Mississippi John Hurt, Skip
James, Robert Johnson, Ry Cooder, etc... Viele Live- Auftritte
folgen.
Matthias Biber Herrmann widmet sich vermehrt dem Schreiben
eigener Songs. Seine Texte sind sensibel und ausdrucksstark. Die
Gitarrenarbeit spannt hierbei einen Bogen von spartanischer
Schlichtheit bis hin zu virtuosen Instrumentalstücken.


Chris "kleiner" Bruder lebt im sonnigen Oceanside, California.
Jon ist ein wahres Multitalent. Hauptberuflich ist er Designer,
Kontrukteur und Tischler.
Nebenberuflich vertont er Computerspiele. Dabei hat er den
Spitznamen "Master of the thousand voices" bekommen.

Aber, wie sollte es anders sein, er macht auch Musik. "Johnny.
Jukebox", wie man ihn auch nennt, spielt u.a. E-, Bass- und
Akustik-Gitarre, Mandoline, Fiddle, Trompete, Banjo, Drums und
Keyboard. Und er spielt fast jedes Lied aus dem Stehgreif.
Seine neue Band heißt wirklich "Brother Jon". Mit Band und
Familie kommt er uns am 29.09.2006 zu unserem "Concert for Chris
Jones" besuchen.


Die „beste kleine Bigband der Welt“ (Rocknews
Hannover) ist seit 1991 unaufhaltsam zwischen großen und
kleinen Bühnen unterwegs. Mit ihrer einzigartigen Mixtur aus
Boogie, Blues, Rock´n´Roll, Soul und Jazz
überschreiten die drei MusikerInnen wie
selbstverständlich musikalische Grenzen und verbinden
Genres, die mitunter als unvereinbar gelten: Aus Deep Purples
Rockhymne „Smoke on the water“ wird ein cooler Swing,
der Princeklassiker „Kiss“ wird zum rollenden Boogie,
und selbst kurzzeitige Modeerscheinungen aus der Disco-Ära
wie George McCrae´s „Rock you baby“ erhalten
bei It´s M.E. eine neue Daseinsberechtigung.

Doch It´s M.E. bearbeiten nicht nur Cover und Standards:
Etliche eigene Kompositionen aus ihren bisher erschienenen 6 CDs
gehören zu den Eckpfeilern ihres abwechslungsreichen
Programms.

Und unbekannt sind sie in Wolfenbüttel schon lange nicht
mehr. Bei bluenote, im Kulturbahnhof, bei jedem Auftritt sorgetn
die drei Spitzenmusiker für Klasse Stimmung und gute Laune.
Auch dieses Jahr sind sie wieder beim Concert for Chris Kones
dabei - und das freut uns sehr!!


Dr. Slide - MISSISSIPPI DELTA BLUES - Dr. Slide spielt den
authetischen Blues, den man sonst nur in New Orleans hören
kann auf eine perfekte und mitreißende Weise. Seine Stimme
erinnert in etwa an Tom Wait oder Don Van Vliet. Seine Gitarren
beherrscht er so virtuos wie kaum ein anderer. Die Coversongs
sind allerdings eine Spezialität. Erstens kommen kaum
altbekannte und inzwischen totgenudelte Standarts, sondern viele
unbekannte Perlen aus dem unerschöpflichen Bluesozean und
zweitens werden auch die gängigen Stücke (sei es von
willie Dixon, Son House, Son Seals oder all den anderen
Großen) von Dr. Slide in ganz eigenem Gewand
präsentiert.

Langeweile hat keine Chance!!!
Der linke Fuß stampft auf die Holzschachtel und gibt eine
Basstrommel, der rechte kreist gefährlich in der Luft. Die
rechte Hand zupft, schlägt, streichelt die sechssaitige
Tricone-Gitarre, die linke wirbelt wahnwitzig mit dem Bottleneck
über den Hals, derweil der Bauch alles ausbalanciert - bei
Dr. Slide ist jedes Körnchen Körper Musik! Mit
John Lee Hooker hat er musiziert, mit Johnny
Dillinger, Willie "Big Eyes" Smith, Junior Kimbrough, John
Mooney, Son Seals, Luther Allison, der Muddy Waters
Tribute Band. Richtig gelernt hat er sein Handwerk bei alten
Bluesern, die noch heute im Mississippi-Delta leben... Und auch
er wird auf der bluenote - Bühne zeigen, was Blues ist in
einer lebendigen und aufregenden Bühnenperformance.


Billy Costello, geboren in Donegal, Irland, zu Hause in Dublin,
lebt zur Zeit in Deutschland und ist hier sehr erfolgreich
unterwegs. Mit seiner überragenden, sehr markanten Stimme
ist er weit über unsere Grenzen bekannt.
Billy´s Spezialität sind einfühlsame irische
Balladen, in seinem Repertoire ist jedoch alles enthalten, was
ihm und dem Publikum gefällt.
Country, Oldies, Irish & Scottish Folk, Songs von Pink Floyd
genauso wie Lieder von James Taylor oder John Denver. Und
natürlich der eine oder andere Song aus der Feder von Chris
Jones.
Aber wer Billy einmal den Blues singen gehört hat, wird das
nie vergessen, eindrucksvoll und unter die Haut gehend,
authentisch und absolut echt - Gänsehautfeeling!!!


Klaus Bergman - Braunschweiger Allround-Musiker und jahrelanger
Begleiter von Billy Costello. Klaus spielt Gitarre, Saxophon,
Mundharmonika und Keyboard. Seine Gitarrensolis bei den
Auftritten vob Billy & Klaus sind schon legendär. Die Beiden
sind ein absolut geniales eingespieltes Team. Aber Klaus spielt
nicht nur mit Billy. In einer Oldie Band ist er dabei, er spielt
Gitarre in einer Hardrockband, Saxophon in einer Bluesband,
u.s.w.
Bei den Bluessessions ist er ein sehr begehrter Mitspieler - er
kann sich ohne Probleme an jeden Stil anpassen und seine
Saxophonsolis sind einfach Oberklasse.
Klaus und Billy werden als Duo am 29.09.06 auf der Bühne
stehen.


Geboren in Gotha, jetzt erfolgreicher Ergotherapeuth in
Braunschweig mit eigener Praxis. Trotz der vielen Arbeit bleibt
ihm immer noch Zeit für sein Hobby : der Blues. Mit seiner
eigenen Promotion-Agentur "Northside Promotion" organisiert er
immer wieder Auftritte. Unter anderem auch für die London
Bluesmasters, mit denen er dann zusammen auf Tour geht und als
Sänger fungiert. Auch Mario wird am 30.09.2006 beim "Concert
for Chris" dabei sein.


Roland Scull ist ein weiteres Gründungsmitglied von bluenote
e.V. Vielseitig (Der Mann der 1000 Lieder...)und immer bereit
für Überraschungen ist er auch in diesm Jahr wieder
dabei. Mit einem kleinen Unterschied : Er wird mit Band auftreten
und eine ganz neue Seite seines musikalischen Könnens
präsentieren.

Der Gitarrist und Sänger spielt neben einigen
Eigenkompositionen Titel aus den Genrès Folk, Blues, und
Jazz. Sein Spiel überzeugt zum einen durch eine große
stilistische Bandbreite - von Fingerpicking über Slide bis
zu typischer Jazzbegleitung ist alles vertreten - zum anderen
überzeugt sein ausdrucksstarker Gesang und seine
ungewöhnliche Songauswahl. Roland Scull singt seine Lieder
nicht lediglich, er lebt sie. Sie dürfen auf eine nicht
alltägliche Auswahl an bekannten und unbekannten Liedern
gespannt sein.
Es ist durchaus noch möglich, dass sich der eine oder andere
"Überraschungsgast" noch zusätzlich in das Programm
"mogelt", angekündigt haben sich viele...
Das Concert for Chris Jones 2006 ist ein
absolutes Highlight im bluenote - Veranstaltungskalender. So
viele namhafte Künstler in einem Konzert präsentieren
zu dürfen ist uns eine sehr große Ehre.
Erleben sie die Vielfalt musikalischer Darbietungen, Blues vom
Allerfeinsten und viele Songs aus der Feder von Chris
Jones. Auf zwei Bühnen wird im Foyer der
Lindenhalle ein Feuerwerk der musikalischen Bandbreite des Blues
geboten, die seinesgleichen sucht. NonStop bis Mitternacht gibt
es alles zu hören, was das Herz begehrt. Es wird ein Abend,
der dem verstorbenen Chrsis Jones alle Ehre machen wird.
Gesponsort wird dieser Abend von :





Wir danken unseren Sponsoren, ohne die ein solcher Abend nicht
denkbar gewesen wäre!
Ein ganz besonderer Dank geht an die auftretenden Künstler,
ohne ihre Bereitschaft und Mitarbeit gäbe es dieses Festival
nicht!!!
If this
is the end of the line,
you ain't gonna hear me cryin'
- it's been a damn good run

Freitag, 29. September 2006
19.00 Uhr
Lindenhalle Wolfenbüttel
Halberstädter Straße
Weitere Infos :
bluenote e.V.
Horst Krups
Tel.:05331/45384
oder per Mail :

Eintrittspreis : 12,- € im Vorverkauf (zzgl.
Gebühr) und 15,- € an der Abendkasse
Kartenvorverkauf :
im 
und bei der Tourist Info auf dem Stadtmarkt in
Wolfenbüttel
Mitwirkende Institutionen an dieser Veranstaltung :
