

If this is the end of the line,
you ain't gonna hear me cryin'
- it's been a damn good run

Vor nicht ganz zwei Jahren, am 13. September 2005 verstarb unser
Freund und Vereinskollege Chris Jones an einer schweren
Krankheit.

Mit einem kleinen Festival wollen wir gemeinsam mit Freunden an
diesen großartigen Musiker erinnern mit einem

Auf der bluenote - Bühne :


Dale King, geb.1954 in Los Angeles und seit vielen Jahren in
Marburg lebend, ist Mundharmonikaspieler, Gitarrist, Sänger
und Songwriter. Im frühen Kindesalter entdeckte Dale seine
Leidenschaft für die Musik, lernte die Songs von Elvis und
Johnny Cash lieben und gründete einige Jahre später mit
12 seine erste Band. Jimmie Reed und Harp-Ikone Paul Butterfield
prägten das Harmonikaspiel des mittlerweile
14-jährigen. Dale zählt schon lange zu den
versiertesten Harp-Virtuosen im Lande, seine Zusammenarbeit mit
nationalen und internationalen Künstlern (u.a. Champion Jack
Dupree, Louisiana Red, Angela Brown, Chris Jones und Abi
Wallenstein)

belegen seine außergewöhnliche Klasse als
Instrumentalist. Als Sänger, nicht minder mit
unverwechselbarem Charakter, verbindet er die Hypnothik eines
John Lee Hooker mit der ehrlichen Bodenständigkeit eines
Countrybarden à la Willy Nelson und das ohne in die
vielzitierte "Reibeisenklischee-Stimme" zu verfallen.

Seit 20 Jahren gibt er Unterricht an diversen Volkshochschulen
deutschlandweit und ist Dozen bei der Ferienmusikschule Musica
Viva.


Der Großvater war Trompeter im Regiment des ersten
Weltkrieges, seine Mutter spielt Klavier, Geige und Cello, sein
Vater Klavier und Mundharmonika. Jeden ersten Sonntag im Monat
finden Hauskonzerte mit klassischer Musik statt. In diesem Umfeld
aufgewachsen, kommt er schon früh mit Musik in
Berührung. Mit sechs Jahren bringt ihm seine Mutter das
Klavierspielen bei.
Obwohl musikalisch immer in Bewegung, rückt die Musik mehr
in den Hintergrund, als er – um sich seinen Lebensunterhalt
zu verdienen – anfängt, im Weinbau zu arbeiten.
„Während dieser Zeit, begann ich wirklich zu
verstehen, was Blues ist“, kommentiert er mit feiner
Selbstironie diesen Lebensabschnitt.
Anfang der Neunziger dann nimmt er mit seiner Band wieder
vermehrt Auftritte an und beginnt nunmehr, konsequent an einem
Solo – Programm zu arbeiten, was ihm ganz und gar zur
Herzensangelegenheit wird. Er geht zurück zu seinen
musikalischen Wurzeln, dem frühen Country-Blues der 20 er
und 30 er Jahre sowie der Zeit des Folk-Revivals, Anfang der
Sechziger. Hierfür entdeckt er die akustische Gitarre, ihren
warmen, natürlichen Klang und ihre vielfältigen
Ausdrucksmöglichkeiten. Er widmet sich vermehrt dem
Fingerpicking und dem Slide –Guitar - Spiel, experimentiert
mit verschiedenen Formen des Flatpicking als auch mit percussiven
Spieltechniken wie Slap – und – Pounding-Style. Oft
setzt er eine Blues-Harp ein, die er gleichzeitig im Rack spielt.
Seine Einflüsse sind vor allem, Mississippi John Hurt, Skip
James, Robert Johnson, Ry Cooder, etc... Viele Live- Auftritte
folgen.
Matthias Biber Herrmann widmet sich vermehrt dem Schreiben
eigener Songs. Seine Texte sind sensibel und ausdrucksstark. Die
Gitarrenarbeit spannt hierbei einen Bogen von spartanischer
Schlichtheit bis hin zu virtuosen Instrumentalstücken.


Extra zu diesem Konzert aus Österreich angereist - Die
Ambassadors
Christoph Schellhorn
gibt den Ambassadors Gesang, Gitarren
und gelegentlich Blues-Harp. 1983 geboren, begann er mit 14
Jahren, ernsthaft Gitarre zu spielen. Ohne Noten, ohne Lehrer.
Letzteres sollte sich ändern, als er irgendwann begann,
"unterwegs" zu sein und von den verschiedensten Musikern zu
lernen, die ihn bis heute faszinieren und beeinflussen. Einen
ersten Duo-Partner fand er in Christoph Held, mit dem er das
Gitarrenduo "Natural Born Pickers" gründete, eine
gleichnamige CD aufnahm, und schon vor und mit Kieran Halpin
(IRL), Chris Jones (USA) oder Jacques Stotzem (B) auftreten
durfte. Mit Thomas Nagele ist er schon ewig befreundet. "Viel zu
lange!" (O-Ton Nagele) - Klar, dass die musikalische
Zusammenarbeit der beiden irgendwann unausweichlich schien...
Thomas Nagele
gibt den Ambassadors Gesang, Gitarren und gelegentlich Piano.
1982, ein hervorragender Jahrgang! Zuerst gab man ihm eine
Blockflöte, welche man ihm kurz darauf wieder entriss und
den Flammen übergab. Anschließend verbannte man ihn
ans Klavier, mit dem ihn mittlerweile eine jahrelange
Freundschaft verbindet. Genau wie mit seinen Bandkollegen der
Rockband "Human Chase", deren Frontmann er ist. Und jetzt der
"Abstieg" zur akustischen Gitarre? Es war nicht zu vermeiden, und
es macht ihm verdammt viel Spaß...
Zusammen spielen die beiden seit 2002, und sehen sich, wie der
Name schon sagt, tatsächlich als "Ambassadors" (=
Botschafter). Dies vor allem deshalb, da sie sich nicht scheuen,
mit ihrem Programm auch mal absichtlich an der eigentlichen
Zielgruppe vorbeizuspielen, um so die Botschaft ihrer Musik
möglichst weit zu verbreiten...

Die Musik passiert mit zwei akustischen Gitarren und Stimmen.
Während auf vokalistischer Ebene neben Thomas' enormer
Präsenz und Modulationsfähigkeit und Christophs
Ausdruck sicher die zweistimmig gesungenen Passagen ihre
große Stärke sind, sind es beim Gitarrespiel die
unterschiedlichen Spielweisen. Thomas macht sehr viel Druck mit
Strumming, kann aber auch ganz anders, jazzig-fein daherzupfen -
alles sehr akzentuiert, ideenreich und gefühlvoll. Christoph
überrascht zuerst durch den Gebrauch von diversen offenen
Stimmungen, Metallpicks, Slide, und in zweiter Linie durch sein
enorm dynamisches Spiel. Gefinkelte Songbegleitung,
schwindelerregende Soli, oft aber auch nur ein Ton, im
Gefühl stehengelassen - Da klingt die Akustische mal luftig
locker, mal krachend und donnernd, und hin und wieder auch mal...
Letztendlich ist für beide Musiker das Wichtigste, mit dem
Publikum eine gute Zeit zu verbringen, was meistens bzw. fast
immer bzw. immer (Ja, ich sagte IMMER !!!) gelingt...


Billy Costello, geboren in Donegal, Irland, zu Hause in Dublin,
lebt zur Zeit in Deutschland und ist hier sehr erfolgreich
unterwegs. Mit seiner überragenden, sehr markanten Stimme
ist er weit über unsere Grenzen bekannt.
Billy´s Spezialität sind einfühlsame irische
Balladen, in seinem Repertoire ist jedoch alles enthalten, was
ihm und dem Publikum gefällt.
Country, Oldies, Irish & Scottish Folk, Songs von Pink Floyd
genauso wie Lieder von James Taylor oder John Denver. Und
natürlich der eine oder andere Song aus der Feder von Chris
Jones.
Aber wer Billy einmal den Blues singen gehört hat, wird das
nie vergessen, eindrucksvoll und unter die Haut gehend,
authentisch und absolut echt - Gänsehautfeeling!!!


Klaus Bergman - Braunschweiger Allround-Musiker und jahrelanger
Begleiter von Billy Costello. Klaus spielt Gitarre, Saxophon,
Mundharmonika und Keyboard. Seine Gitarrensolis bei den
Auftritten vob Billy & Klaus sind schon legendär. Die Beiden
sind ein absolut geniales eingespieltes Team. Aber Klaus spielt
nicht nur mit Billy. In einer Oldie Band ist er dabei, er spielt
Gitarre in einer Hardrockband, Saxophon in einer Bluesband,
u.s.w.
Bei den Bluessessions ist er ein sehr begehrter Mitspieler - er
kann sich ohne Probleme an jeden Stil anpassen und seine
Saxophonsolis sind einfach Oberklasse.
Klaus und Billy werden als Duo am 29.09.06 auf der Bühne
stehen.


Roland Scull ist ein weiteres Gründungsmitglied von bluenote
e.V. Vielseitig (Der Mann der 1000 Lieder...)und immer bereit
für Überraschungen ist er auch in diesm Jahr wieder
dabei. Mit einem kleinen Unterschied : Er wird mit Band auftreten
und eine ganz neue Seite seines musikalischen Könnens
präsentieren.

Der Gitarrist und Sänger spielt neben einigen
Eigenkompositionen Titel aus den Genrès Folk, Blues, und
Jazz. Sein Spiel überzeugt zum einen durch eine große
stilistische Bandbreite - von Fingerpicking über Slide bis
zu typischer Jazzbegleitung ist alles vertreten - zum anderen
überzeugt sein ausdrucksstarker Gesang und seine
ungewöhnliche Songauswahl. Roland Scull singt seine Lieder
nicht lediglich, er lebt sie. Sie dürfen auf eine nicht
alltägliche Auswahl an bekannten und unbekannten Liedern
gespannt sein.
Es ist durchaus noch möglich, dass sich der eine oder andere
"Überraschungsgast" noch zusätzlich in das Programm
"mogelt", angekündigt haben sich viele...
Das Concert for Chris Jones 2007 ist
seit drei Jahren ein absolutes Highlight im bluenote -
Veranstaltungskalender. Ein Konzert mit so großartigen
Musikern präsentieren zu dürfen ist uns eine sehr
große Ehre.
Erleben sie die Vielfalt musikalischer Darbietungen, Blues vom
Allerfeinsten und viele Songs aus der Feder von Chris
Jones.

In den historischen Räumen der alten Kommisse erleben Sie
ein Festival der Musik, vorgetragen von erstklassigen Musikern.
Es wird ein Abend, der dem verstorbenen Chrsis Jones alle Ehre
machen wird.
Gesponsort wird dieser Abend von : 


Wir danken unseren Sponsoren, ohne die ein solcher Abend nicht
denkbar gewesen wäre!
Ein ganz besonderer Dank geht an die auftretenden Künstler,
ohne ihre Bereitschaft und Mitarbeit gäbe es dieses Festival
nicht!!!
If this
is the end of the line,
you ain't gonna hear me cryin'
- it's been a damn good run

Samstag, 15. September 2007
19.00 Uhr
Kommisse
Kommiss - Straße 5, 38300
Wolfenbüttel
Weitere Infos :
bluenote e.V.
Horst Krups
Tel.:05331/45384
oder per Mail :

Eintrittspreis : 10,- € im Vorverkauf (zzgl.
Gebühr) und 13,- € an der Abendkasse
Kartenvorverkauf :
im 
und bei der Tourist Info auf dem Stadtmarkt in
Wolfenbüttel
Mitwirkende Institutionen an dieser Veranstaltung :
